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26. Februar 2017
Schade! Julia scheiterte im kleinen Finale der Junioren-EM in Sofia

Zweimal hatten Österreichs Karate-Girls die Bronze-Medaille vor Augen – zweimal scheiterten die U-18-Karateka bei der Nachwuchs-Europameisterschaft in Sofia (Bul). Erst verlor Lara Hinterseer ihr kleines Finale gegen die Lettin Kristine Vica (-53 kg) knapp mit 1:2, nur acht Minuten später platzte der Medaillentraum von Oberösterreichs Top-Talent Julia Pichler: Die Karate-do Wels Athletin musste sich in der Klasse bis 59 Kilogramm der starken Russin Anna Rodina mit 1:4 geschlagen geben. Beide landeten jeweils auf Platz fünf.

Aber beide Juniorinnen präsentierten sich enorm stark: Julia Pichler wurde nach drei Siegen gegen Heloise Heidbom (SWE/3:1), Alessandra Mangiacapra (ITA/3:2) und Maria Tsagkari (GRE/3:0) erst im vierten Kampf gestoppt. Dadurch musste sie ins kleine Finale, aber für Julia war Sofia dennoch eine großartige Erfahrung.

Die andere Karate-do Wels-Medaillenhoffnung Lora Ziller (+59 kg) holte zwei Siege und verlor dann knapp gegen Vasilisa Bujic (MNE) mit 0:1. Sie durfte leider nicht mehr in der Trostrunde weiterkämpfem.

Enttäuschend dagegen das U-21-Kata-Team um den Siebenten vom Freitag Lukas Buchinger. Gemeinsam mit Zwillingsbruder Christoph und dem Vorarlberger Vincent Forster (V) wollte der Karate-do Wels-Athlet eine Medaille erobern: Stattdessen gab es ein schnelles 0:5 gegen Polen – bitter.

ÖKB-Generalsekretär Ewald Roth resümierte: "Lara und Julia haben in den letzten Jahren eine tolle Aufwärtsentwicklung hingelegt und werden uns noch viel Freude machen. Vielleicht können wir uns schon bei der Nachwuchs-WM Ende Oktober in Teneriffa über eine Medaille freuen."

 
  levelseven.at