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04. Mai 2014
Kata-Team zum Abschluß der EM auf Platz 5

Nach Bettina Planks Silbermedaille (bis 50 Kilogramm) am Samstag hatte zum Abschluss der 49. Karate-Europameisterschaft in Tampere (FIN) auch das österreichische Kata-Team noch eine Medaillenchance. Thomas Kaserer, Simon Klausberger und Christoph Erlenwein verloren allerdings das kleine Finale gegen die starken Franzosen (Dack, Geoffrey, Martorana) mit 0:5 und belegten Rang fünf.

Das ÖKB-Trio besiegte zunächst Gastgeber Finnland 5:0 und danach Russland 3:2, ehe ein 0:5 im Duell mit Italien folgte.

ÖKB-Sportdirektor Mag. Ewald Roth: "Die Burschen sind sehr enttäuscht, weil sie wirklich gut waren und eine tolle Leistung gebracht haben. Ich haben mir gedacht, dass sich ein 3:2 ausgehen könnte, man muss aber die Realitäten anerkennen: Frankreich ist eine Karate-Großmacht, gegen die reicht es nicht, wenn man ein bisserl besser ist, da muss man schon sehr viel besser sein. Im Kata-Bewerb muss man sich halt raufdienen, da hängt viel von den Kampfrichtern ab. Sie waren jetzt dreimal in Folge im kleinen Finale, haben sich dabei immer verbessert. Und ich sehe weiterhin noch viel Potenzial nach oben. In Summe war das für uns eine tolle EM mit einer Silbermedaille und drei Kämpfen um Bronze (neben dem Kata-Team auch noch Stephanie Kaup, bis 61 kg, und Stefan Pokorny, bis 67 kg). Damit sind wir sogar besser als Deutschland, das niemanden in ein Finale gebracht hat.

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