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20. Jänner 2013
Bettina Plank holt Bronze

Nach Gold und Bronze am ersten Wettkampftag durfte sich die österreichische Equipe auch am zweiten Tag des Premier League-Turnieres in Paris über eine Medaille freuen. Bettina Plank gewann Bronze in der Gewichtsklasse bis 50 kg.

Die Heeres-Leistungssportlerin besiegte zunächst Gulsah Akdag (Schweden) klar mit 4:0 und gewann gegen Hiba Raouf (Marokko) vor der Zeit mit 8:0. Im Semifinale gegen die regierende Doppelweltmeisterin Alexandra Recchia (Frankreich) lag sie bis kurz vor Ende der Kampfzeit in Führung, als Recchia den Ausgleich zum 2:2 schaffte. In den wenigen Sekunden der verbleibenden Kampfzeit konnte keine der beiden Kämpferinnen eine Wertung erzielen, weshalb die Schiedsrichter die Entscheidung über den Ausgang des Kampfes treffen mußten. Mit 3:2 fiel die Entscheidung zugunsten der Weltmeisterin aus, womit für Bettina Plank nur mehr die Chance auf Bronze blieb. Mit einem klaren 4:0-Sieg gegen Doughmay Camacaro (Venezuela) in der Trostrunde sicherte Plank sich hochverdient das Edelmetall.

Knapp an einer Medaille vorbei schrammte Nathalie Reiter in der Gewichtsklasse plus 68 kg. Sie besiegte Sian Dumbleton (Großbritannien) mit 3:0, Ruth Soufflet (Frankreich) mit 6:1 und Laura Pradelli mit 2:1. Im Semifinale unterlag sie der Kroatin Masa Martinovic mit 1:3. Im Kampf um Bronze mußte sie sich Yeisi Pina (Venezuela) knapp mit 3:2 geschlagen geben und belegte damit Platz 5.

Weniger gut lief es für Thomas Kaserer, der in der Gewichtsklasse bis 67 kg in der ersten Runde dem Franzosen Anthony Gillet mit 0:1 unterlag. Stefan Pokorny, ebenfalls in dieser Gewichtsklasse ausgelost, konnte wegen hohen Fiebers nicht antreten.

„Ein überaus erfreulicher Saisonauftakt“, freut sich Sportdirektor Mag. Ewald Roth über die drei Medaillen in Paris. „Unsere Sportlerinnen und Sportler haben sich in diesem Weltklassefeld hervorragend behauptet.“

Alisa Buchinger, Bettina Plank, Christoph Erlenwein und Alen Palackic werden in drei Wochen bei der U 21-Europameisterschaft in Konya an den Start gehen. „Nach den hier gezeigten Leistungen können wir überaus optimistisch in die Türkei fahren“, gibt sich Roth zuversichtlich, auch bei diesem Großereignis Medaillen für Österreich holen zu können.
 

 
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